Führungen
Stadtführungen, thematische Wanderungen, historische Wanderwege...
Stadtführungen
Stadtführungen sind zunächst, in den ersten Jahren nach der Vereinsgründung, noch nicht angeboten worden. Erst mit der Mitgliedschaft von Renate Wagner im StAK, änderte sich dies gegen Ende des Jahres 1990. Sie hat das erste Stadtführungskonzept (zunächst nur für Kinder) entwickelt und erfolgreich umgesetzt. In der Folgezeit wurden Stadtführungen immer öfter und dann auch für Erwachsene nachgefragt. Mit dem gewachsenen Interesse an diesem Angebot konnte Frau Wagner auch einige Vereinsmitglieder für diese Aufgabe gewinnen, die sie zu Gästeführern ausbildete.
Im Jahre 2013 berief der Vereinsvorstand die seit 2007 als Stadtführerin tätige Inge Eva Schneider-Scholz zur Abteilungsleiterin und Nachfolgerin von Renate Wagner. In einem Seminar ließ sie sich 2016 zur Fachwerkgästeführerin ausbilden. Sie erarbeitete mehrere, neue Stadtführungen die besondere stadtgeschichtliche Themen aufgreift und erlebbar macht.
Themen Stadtführungen

Von Beginn bis heute
Eine „Reise“ von der steinzeitlichen Besiedlung bis heute.

Die mittelalterliche Stadtbefestigung
Ab ca. 1190 erbaut. Dreiviertel der ursprünglichen Mauer ist um die obere Altstadt noch erhalten. Einst war sie 1120 Meter lang. Entlang der Mauer wird u.a. auch über die historischen Gebäude berichtet.

Sprichwörter und Redewendungen
„Schwein gehabt!“
„Das schlägt dem Fass den Boden aus.“
Sprichwörter und Redewendungen – Ihre Entstehung und ihr Sinn werden auf einem Rundgang durch die Stadt anhand der historischen Gebäude vergnüglich erzählt.

Fachwerkführung
Seit wann gibt es Fachwerkhäuser? Über die Entstehung der Fachwerkhäuser, ihrer Bauarten, deren Ornamentik.

Straßennamen in der Altstadt
Warum heißt die Hundsgasse Hundsgasse? Seit wann gibt es Straßennamen? Warum gibt es sie. Die Straßennamen werden erklärt.

Steinmetzzeichen
An den historischen Gebäuden in Treysa, von der Romanik bis in die Renaissance. War der Stein korrekt bearbeitet, durfte der Steinmetz sein Zeichen einmeißeln. Danach erfolgte seine Bezahlung. Steinmetzen waren im Mittelalter einer der bestbezahltesten Berufe.

Epitaphe, Grabplatten, Grabsteine, ein Baumgrab und ein Gedenkstein
In der Totenkirchen, Stadtkirche und in der Stadt Treysa
von 1386 bis ca. 1755. Geschichten der Verstorbenen. Erklärung deren Wappen.

Farben
Und ihre Bedeutungen in und an den historischen Gebäuden der Totenkirche, Stadtkirche, Hospitalskapelle und an den Fachwerkhäusern.
Zusammengestellt von Inge Schneider-Scholz, Fachwerkgästeführerin, Stadtführerin von Treysa
und Abteilungsleiterin für Stadtführungen des Stadtgeschichtlichen Arbeitskreises e.V.
Die Stadtführungen werden kostenfrei angeboten, es wird aber um eine angemessene Spende gebeten.
Infos zu den Führungen ins „Unterirdische Treysa“
In Zeiten eines digitalen und visuellen Überangebots bieten wir ein „Abenteuer“ der besonderen Art – erleb- und (be)greifbare Stadtgeschichte. Mit unseren thematischen Stadtführungen berichten wir von wichtigen geschichtlichen Ereignissen und der Bürgerschaft, die im Verlauf der Jahrhunderte unsere Stadt aufgebaut und das heutige Aussehen nachhaltig geprägt haben.
Im Verlauf der Exkursionen werden einige Gewölbekeller und der „Geheimgang“ unter dem Marktplatz vorgestellt (zum Schutz der historischen Bausubstanz kann der „Geheimgang“ nur zu einem kleinen Teil begangen werden). Neben stadt- und baugeschichtlichen Einzelheiten werden die Besucher auch über Sagen und die vom Verein getragene und projektbezogene Erfassung der mittelalterlichen Bausubstanz informiert. Bedauerlicherweise können wir diese Führungen nicht beliebig anbieten – dies hängt mit den umfangreichen Vorbereitungsarbeiten und dem großen Aufwand zusammen, der von uns erbracht werden muss. Die Gewölbe befinden sich größtenteils im Privatbesitz, so dass wir bei den Eigentümern eine Genehmigung einholen müssen. Darüber hinaus sind wir an diesem Tag wegen der Sicherung der Kellerzugänge und der schwierigen Ausleuchtung der Gewölbe mit etwa 10 Stadtgeschichtlerinnen und Stadtgeschichtlern im Einsatz. Für den Verein ist dieser Tag daher immer eine besondere (auch logistische) Herausforderung, die nicht ständig geleistet und angeboten werden kann – übrigens in unserer Freizeit und ehrenamtlich. Wir können die Führungen ins unterirdische Treysa daher nur einmal jährlich anbieten – und aus verschiedenen Gründen geschieht dies zumeist im Mai des jeweiligen Jahres.
Die Führungen ins „Unterirdische Treysa“ werden kostenlos angeboten – mit einer Spende können Teilnehmer das Projekt und die ehrenamtliche Arbeit des Vereins unterstützen.
Zur Gewährleistung eines geregelten Veranstaltungsablaufs gibt es einige wichtige Regeln und Hinweise, die unbedingt beachtet werden müssen.
- Treffpunkt für alle Führungen ist der Johannisbrunnen am Rathaus (Marktplatz).
- festes Schuhwerk und eine angemessene Bekleidung sind erforderlich.
- Taschenlampen und ähnliche Lichtquellen können mitgebracht werden.
- Menschen mit Platzangst sollten auf die Exkursion verzichten.
- für Kleinkinder bis zu 4 Jahren sind die Führungen ungeeignet.
- Hunde können nicht mitgeführt werden.
- die Haftung für etwaige Unfälle ist ausgeschlossen – Selbsthaftung.
- Voranmeldungen sind unbedingt erforderlich. Anmeldungen erbitten wir entweder schriftlich an den Vereinsvorsitzenden, Bernd Raubert, Friedrich-Ebert-Straße 97, 34613 Schwalmstadt-Treysa; per eMail an: b.raubert@stadtgeschichtlicher-arbeitskreis.de, oder telefonisch unter der Nr.: 06691/22504 (in der Zeit zwischen 18 und 20 Uhr).
- Anmeldeschluss ist der Zeitpunkt an dem die Höchstzahl der Personen in den neun „Gruppen“ erreicht ist.
07.05.2011
20.05.2017
Interessiert an unseren Führungen?
Herzlich eingeladen sind alle geschichtlich interessierten Bürger(innen) und Gäste. Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht und wir informieren Sie über unsere nächsten Veranstaltungen.



